Dietmar Wischmeyer.
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BerlinDer „heute-show“-Satiriker Dietmar Wischmeyer hat die Attacke auf seine Kollegen am 1. Mai als einen „heimtückischen Überfall von kriminellem Pack“ bezeichnet. Seiner Ansicht solle man nicht von einem Angriff auf die Pressefreiheit sprechen, wie es etwa der Deutsche Journalistenverband (DJV) getan hatte. Dies sei „zu viel der Ehre“ für die Täter, sagte Wischmeyer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. 

Berlin sei am 1. Mai seit Jahren „das Epizentrum des selbstgefälligen Irrsinns“, sagte der 63-jährige. „Debiles Rowdytum“ dürfe nicht mit politischem Handeln verwechselt werden. Wischmeyer gehört seit 2012 zum Team der Satiresendung im ZDF.

Ein siebenköpfiges Team der „heute-show“ war am Nachmittag des 1. Mai nach Interviews bei einer Demonstration gegen die Corona-Regeln von mindestens 15 zum Teil vermummten Menschen angegriffen worden. Mehrere ZDF-Mitarbeiter und private Wachleute wurden verletzt.