Sie sorgen für die richtige Stimmung im Club und stehen doch am Ende der Nahrungskette: Türsteher. 
Foto: imago images/F. Anthea Schaap

Berlin - Stephan Stoitschew sitzt in einem blauen Hawaiihemd auf einer aus Europaletten gebauten Bank und trinkt einen Kaffee. In dem Bauwagen, der hinter ihm steht, befindet sich sein Büro. Aber Stoitschew, von allen nur Stolle genannt, kann draußen sitzen bleiben, er hat sowieso nichts zu tun. 

2008 gründete Stolle Duck and Cover. Mit seiner Firma hatte der ehemalige Türsteher vom Golden Gate seine Nische gefunden: Türhüter für die Clubs der Hauptstadt zur Verfügung stellen. Mit den Jahren wurde sein Netzwerk immer größer. Inzwischen steht seine Crew vor den angesagtesten Läden Berlins. Doch als Mitte März im Rahmen des Lockdowns die Feierszene den Bass abdrehen musste, brach auch sein Geschäft ein. „Es ging von 100 auf Null“, sagt Stoitschew. Er weiß, dass er nicht der Einzige war, dem es so erging. Aber anders als die Läden, Restaurants und Kinos, die durch die Lockerungen langsam wieder ihre Kassen füllen können, ist es in seiner Firma bei Null geblieben.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.