Der Protest ist vielfältig. „Wir bleiben alle“, „Häuser denen, die drin wohnen, nicht den Spekulanten“ und „Verdrängung hat viele Varianten, wir bekämpfen sie alle“. Mit bunten Transparenten und Plakaten protestieren Mieter aus der Eisenbahnstraße 2-3/Ecke Muskauer Straße 10 in Kreuzberg am Donnerstag gegen die Versteigerung ihres Wohnhauses.

Zum Mindestgebot von 5,2 Millionen Euro steht das markante Eckgebäude zum Verkauf. Wer am meisten bietet, soll die Immobilie erhalten. Die Mieter haben Angst. „Ich befürchte, dass sich meine jetzige Miete nach einem Verkauf zu einem spekulativen Preis nicht halten lässt und dass ich verdrängt werde“, sagt eine 48-Jährige. Noch sind die Mieten für die 38 Wohnungen vergleichsweise günstig: Sie bewegen sich laut Auktionsprospekt zwischen 2,11 Euro und 7,48 Euro je Quadratmeter kalt.

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