Prenzlau - Auf der Landesgartenschau in Prenzlau (Uckermark) begeistert die bunte Blumen- und Pflanzenpracht derzeit tausende Besucher. Vor den Toren der Gartenschau wird dagegen offenbar zu wenig in der Stadt gegossen. Wegen der anhaltenden Hitze drohen Bäume in Grünanlagen und am Straßenrand zu vertrocknen. Bürger hätten sich bereits beschwert, teilte die Stadtverwaltung mit.

Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos) startete deshalb einen Aufruf («Wasser für unser Grün») an die Bevölkerung, bei der Bewässerung städtischer Pflanzen mitzuhelfen. Die Stadt sei bei dieser Sommerhitze bemüht, an vielen Stellen zu gießen, hieß es in einer Mitteilung. Jedoch könnten nicht alle Bäume, Pflanzen und Grünflächen gleichzeitig bewässert werden. «Schön wäre aus Sicht des Bürgermeisters, wenn die Bürger den Bäumen vor ihren Haustüren ein bis zwei Eimer Wasser gönnen würden.»

Zur Landesgartenschau wollen die Organisatoren bis zum 6. Oktober rund 300 000 Besucher anlocken. Das Botanik-Spektakel zieht sich vom Ufer des Unteruckersees bis an die alten Mauern der 20 000-Einwohner-Stadt. Als besondere Attraktion gelten die Hallenschauen mit ihrer Blütenpracht. Zur Halbzeit der Laga hatten Mitte Juli bereits mehr als 200 000 Gäste die Blumenschau besucht. (dpa/bb)