Potsdam - In einer erregten Debatte im Landtag hat Finanzminister Christian Görke (Linke) den geplanten Umzug des Wissenschaftsministeriums bis zum Jahr 2023 nach Cottbus verteidigt. Anlass sei die Entscheidung des Bundes gewesen, den auch von Landesbehörden genutzten Standort der Bundespolizei in Potsdam als Hauptsitz mit 1800 Beamten auszubauen, sagte Görke am Mittwoch. Daher sei ein neues Konzept für die Behördenstandorte in der Landeshauptstadt notwendig geworden.

„Die Verlagerung des Ministeriums ist eine richtige strukturpolitische Entscheidung und kann wichtige Impulse für die Lausitz bringen“, betonte der Finanzminister. Ein Antrag der Oppositionsfraktionen der CDU und Grünen zur Rücknahme des Umzugsbeschlusses wurde mit der Mehrheit der rot-roten Regierungsfraktionen abgelehnt.

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