Berlin - In der Berliner Gropiusstadt gibt es zwar schon viele hohe Häuser, aber jetzt kommt noch ein weiteres dazu. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Degewo hat am Donnerstag den Grundstein für den Bau eines rund 63 Meter hohen Wohnturms gelegt. Das neue Hochhaus entsteht am Friedrich-Kayßler-Weg 1 und ragt mit seinen zwei 19- und 21-geschossigen Flügeln leicht über die dortige Bebauung hinaus. Die Degewo spricht davon, dass die „Höhenstaffelung der Bestandsbebauung“, die bis zu 17 Geschosse erreicht, „mit dem Neubau fortgesetzt“ werde.

In dem Hochhaus entstehen nach Plänen des Architekturbüros S&P Sahlmann 151 Wohnungen, darunter 76 Sozialwohnungen. Die Unterkünfte haben ein bis fünf Zimmer und eine Größe von 31 bis 116 Quadratmetern. Zwei Wohnungen mit sieben Zimmern stehen für betreutes Wohnen zur Verfügung. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 31,5 Millionen Euro. Im Jahr 2022 soll das Hochhaus fertig sein.

Der Bezirk Neukölln zeigt sich mit der Planung zufrieden. „Als Bezirk war es uns wichtig, negative Auswirkungen auf die Nachbarschaft möglichst gering zu halten und die Anwohner auf diesem Weg mitzunehmen“, sagt Baustadtrat Jochen Biedermann (Grüne). „Am Ende steht nun ein schlankes, hohes Gebäude, das unsere Anforderungen am besten erfüllt.“