Der Telefonanruf dauert nur ein paar Sekunden. „Sie wollen was von mir wissen, und ich sage Ihnen nichts“, erklärt Peter Strieder am anderen Ende der Leitung. „Ich sage niemandem was, ich kann dazu nichts sagen.“ Noch ein „Tschüss“, dann legt er auf.

Es gibt viele Fragen, die sich in diesen Tagen stellen. Fragen, welche Rolle der frühere Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) bei der Entscheidung des amtierenden Stadtentwicklungssenators Andreas Geisel (SPD) gespielt hat, den Eigentümer des Grundstücks Leipziger Platz 18/19 von der Verpflichtung zum Bau von Wohnungen zu befreien. Strieder, Partner bei der internationalen PR-Agentur Ketchum Pleon, hatte als Berater des Investors bei Mittes Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) eruiert, ob eine Befreiung von der Wohnungsbau-Verpflichtung möglich sei. Dort war er jedoch abgeblitzt.

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