Berlin - Das Frohlocken ist verständlich, aber womöglich verfrüht: Von einem „Meilenstein“ sprach die Gewerkschaft der Polizei (GdP) am Freitag, und der Deutsche Beamtenbund Berlin (dbb) forderte sogleich „haushaltspolitische Konsequenzen“. Der Grund: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte, ziemlich überraschend für alle Seiten, die Bezahlung Berliner Beamten für verfassungswidrig niedrig erklärt. Geklagt hatten Richter, Polizisten und Feuerwehrleute, die mit ihren insgesamt acht Verfahren in den Vorinstanzen aber jeweils gescheitert waren.

Jetzt muss das Bundesverfassungsgericht entscheiden, ob Berlin zumindest einen Teil seiner Beamtenschaft über Jahre zu gering besoldet hat. Falls auch das höchste deutsche Gericht dies so sieht, kämen mutmaßlich kräftige Nachzahlungen auf das Land zu.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.