Berlin - Die Gefahr, dass es bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) zu einer weiteren Arbeitsniederlegung kommt, ist nicht gebannt. „Die Bereitschaft, in einen Arbeitskampf zu gehen, ist sehr hoch“, sagte Jeremy Arndt, Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, am Dienstag wenige Stunden vor der entscheidenden Sitzung der Tarifkommission. Das Gremium wird ab 16 Uhr über das erste Angebot der Arbeitgeber, das bei der dritten Verhandlungsrunde am 5. März vorgelegt wurde, beraten. Frühestens 18 Uhr könnte dann klar sein, ob und wann es im laufenden Tarifstreit einen zweiten Warnstreik bei der BVG geben wird.

„Das Angebot der Arbeitgeber hat bei vielen Kollegen für totales Unverständnis gesorgt“, sagte Arndt. „Wenn es nach Ihnen gegangen wäre, hätte es sofort Arbeitskampfmaßnahmen gegeben.“ Die Kollegen bei der BVG seien so spontan, dass sie „von jetzt auf gleich“ die Arbeit niederlegen könnten, so der Verdi-Sekretär.

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