Berlin profitiert auf vielfältige Weise von seinen sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften. Deren jährliche Ausgaben in Höhe von 1,7 Milliarden Euro (2016) lösen in der Bundeshauptstadt eine Wertschöpfung von 1,2 Milliarden Euro aus.

Das geht aus einer Untersuchung des Pestel-Instituts aus Hannover hervor, die am Donnerstag präsentiert wurde. Anders ausgedrückt: Von jedem Euro, den die sechs landeseigenen Vermieter ausgeben, bleiben 75 Cent in Berlin.

„Wichtige Partner für das Land Berlin.“

Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) sagte: „Die landeseigenen Wohnungsbauunternehmen sind auch wirtschaftlich wichtige Partner für das Land Berlin.“ Mit ihren Investitionen in Wohnungsbestände, Neubauprojekte und Aufträge an lokale Unternehmen sorgten sie für eine lebendige Wirtschaft in Berlin und Brandenburg.

Jörg Franzen, Vorstandschef der Gesobau, wies darauf hin, dass die Gesellschaften in den nächsten Jahren auf finanzielle Unterstützung des Landes beim Neubau angewiesen sein könnten. Kollatz sagte, dafür habe man 100 Millionen Euro zurückgelegt.