Berlin - Der Himmel ist nicht betoniert. Aber alles, was zwischen Himmel und Erde liegt. Auf der linken Seite drängen sich Plattenbauten, auf der rechten Seite drängen sich Plattenbauten, und in der Mitte zieht sich eine vierspurige Straße hindurch. Schnurgerade, natürlich. Vielleicht war am Ende kein Beton mehr für den Himmel übrig. Vielleicht brauchten die DDR-Planer den ganzen Beton, den sie kriegen konnten, um hier, am östlichsten Rande Berlins, diesen Stadtteil aus dem Boden zu stampfen: Hohenschönhausen.

30.000 Wohnungen, erbaut zwischen 1984 und 1989. Eines der größten Bauprojekte der DDR. Und eines der letzten. Begehrt als Wohnraum, bis die Mauer fiel. Danach verschmäht vom hippen Berlin. Heute Teil des Bezirks Lichtenberg und eine dieser Ecken, in die man nur fährt, wenn man dort wohnt. Oder dorthin auf die Suche geht.

Sehnsucht statt Vorurteile

Fahr doch mal nach Hohenschönhausen, sagten die Kollegen und such ’ nach der Sehnsucht. Hohenschönhausen? Gibt es da nicht nur dieses Stasi-Gefängnis, viel Platte und ein paar versprengte Nazis? Vorurteil, sagten die Kollegen. Dort gibt es eine große russische Gemeinde, die steckt voller Sehnsucht!

Die Endstation, an der die Suche nach den sehnsüchtigen Russen beginnt, ist der Prerower Platz. Hier endet der 197er-Bus, hier hat Hohenschönhausen seinen Mittelpunkt. Vier Neubaukarrees treffen an dem Platz aufeinander, zwei Tramlinien kreuzen sich mit einer Handvoll Buslinien. Eine runde Viertelstunde braucht die Nummer 197 vom S-Bahnhof Ahrensfelde bis zum Prerower Platz.

Auf dem Weg dorthin ein paar Notizen.

Über die Häuser: Liegende Kästen; sehen mit ihren grünen Fugen aus wie Reptilien.

Über die Passagiere im Bus: Dicke Frau mit Handtasche, in Strasssteinen darauf gestickt der Schriftzug „I love NY“; nie erschien New York weiter weg.

An der Endhaltestelle von Bus 197 hängt eine Anzeigentafel. „Linie“, „Ziel“, „Abfahrt in“ steht auf dem oberen Rand. „Prerower Platz“ auf dem unteren Rand. Dazwischen hat jemand ein Kreuz aus Paketklebeband quer über das Tableau geklebt. Kaputt. Mehr Endstation geht nicht.

Aber wo sind jetzt die Russen? Unter einem Drehwürfel, der auf der einen Seite für eine Linken-Abgeordnete und auf der anderen Seite für ein Kasino wirbt, sitzt eine Frau auf einer Bank. „Die Russen?“, sie zieht die aufgemalten Augenbrauen nach oben. „Ich weiß nur, dass hier viele russische Mitbürger angesiedelt sind.“ Mehr könne sie nicht sagen, obwohl sie selbst hier gelebt habe. Ein paar Jahre lang, um die Jahrtausendwende, als die Wohnungen noch voll von alten Mietern waren.

„Aber alle, die es sich leisten konnten, haben Eigenheime gekauft und sind weg.“ Was blieb, waren Lärm und kaputte Klingeln und Bierdosen im Treppenhaus. Sie wohnt jetzt in Weißensee. Der Plattenbau, der da hinter ihr stehe: „Da haben wir gewohnt, im zehnten Stock.“ Der Bau leuchtet in der Sonne. Sie seufzt. „Hier ist es wirklich schön. Wirklich.“

Der Plattenbau ist Teil einer ganzen Kette an Klötzen, die sich gegenüber dem Prerower Platz aneinanderreihen. Sie säumen die Zingster Straße, die den Platz im Westen begrenzt, während die vierspurige Falkenseer Chaussee ihn im Süden abschließt. Auf dem Platz selbst steht eine Riesenschachtel auf Stelzen, das Einkaufszentrum Lindencenter. Klötze und Schachteln. Vielleicht kann man die Schönheit dieses Stadtteils nur von einem Balkon im zehnten Stock aus sehen. Und möglicherweise könnten einem die Bewohner dieses Balkons sogar sagen, wo man sich versammelt, wenn man russisch und sehnsüchtig ist.

Zwei Flügel auf dem Rücken

Doch die Eingänge der Plattenbauten in der Zingster Straße sind geschlossen. Der von dem leuchtenden Plattenbau genauso wie der vom Nachbarbau. Vor seiner Tür unterhalten sich drei Menschen. Eine Frau mit einer Mütze des Eishockeyclubs Eisbären Berlin und ein Pärchen, beide im schulterfreien T-Shirt. Der Mann hat raspelkurze Haare und ein Totenkopf-Tattoo auf der Schulter. Um die Beine der Frau schlängeln sich drei Kinder. Kennen sie sich hier aus? Nicken. „Wir wohnen seit 2008 hier. Sind aus Rügen her gezogen“, sagt der Mann. Aus Rügen hierher? „Ja. In Rügen sagen sich doch Fuchs und Hase gute Nacht.“

Der Mann redet weiter. „Außerdem haben die mir ’nen Job als Polier angeboten, 1600 Euro. Aber jetzt bin ich Hartz IV.“ Die Frau zischt: „Selber Schuld!“ Warum selber Schuld? „Bin in einen Vierzigtonner gerast, da war die Bandscheibe kaputt.“ Er zuckt mit den Schultern. „Wenn man jung ist, ist man leichtsinnig. Verstehste, oder?“ Natürlich, klar.

Und wissen Sie vielleicht auch, wo sich die russische Gemeinde hier trifft? „Russendisco haben wir hier“, sagt die Frau mit der Eisbärenmütze. „Heißt Jeton oder Voltage oder so. Die Zingster Straße Straße runter, in die Ribnitzer rein, neben dem Netto.“ Sie lächelt und geht, und auch das Pärchen muss los, zwei weitere Kinder abholen. Als sie sich umdrehen, ist auf den Schulterblättern des Mannes noch ein weiteres Tattoo zu sehen. Zwei Flügel. Sie ziehen sich über den gesamten Rücken. Sie sind ziemlich verblasst.

Auf dem Weg zur Ribnitzer Straße sieht man weitere Bewohner. Die meisten Männer tragen mindestens zwei Tätowierungen, die meisten Frauen mindestens zwei Haarfarben, die mit etwas Pinkfarbenem kombiniert werden. Pinke Gürtel, pinke Tops, pinke Kinderwagen.

Hohenschönhausen erscheint hier wie ein begehbares RTL 2.

Plötzlich schlurft ein Pärchen über den Bürgersteig in Richtung Wohnblock. Weißhaarig, gebückt. Sie reden miteinander, wobei es eher ein lautes Murmeln. Nicht auf deutsch, sondern in einer fremden Sprache. Russisch? Das Pärchen verschwindet in einem Tor zwischen zwei Klötzen. Schnell, hinterher, durch das Tor. Und dann bietet sich auf einmal ein ganz anderes Bild. Man sieht einen grünen Innenhof, Bäume, Büsche, kleine Wege. Nichts ist zu hören, außer ein paar zwitschernden Vögeln und rauschenden Blättern. Die Pappeln reichen bis zur dritten Etage der Häuser. Ein gepflasterter Weg führt an einem Pavillon mit Sommerschaukel vorbei und an einem Gemüsegarten. Mais wächst dort und Tomaten, Bohnen, Zucchini.

Kletterberg und Kinderland

Es ist, wie es die Frau an der Bushaltestelle sagte: einfach schön. Nicht nur wegen des Kontrastes zu den umgebenden Bauten, sondern auch aus eigenem Recht. Weil dieses Stück Grün gepflegt wird, aber nicht pedantisch. Weil es wild wirkt, aber nicht sich selbst überlassen. Wie ein blühendes Herz pulsiert es hinter dieser abweisenden, leblosen Fassade. So versteckt, dass man seine Existenz von der Straße aus nie erahnen würde. Als ob die Menschen dieses Idyll vor der Außenwelt geheim halten wollten. Lästert ihr nur schön über unseren Beton, wir legen uns ein paar Meter weiter in den Schatten eines Weidenbaumes. Die Vorurteile der anderen als Chance, den eigenen Frieden zu bewahren.

Auf einer Tafel hängen Bilder vom vergangenen Gartenfest. Lachende, fröhliche Menschen. Stolze Gesichter.

Aus dem Innenhof heraus geht es durch ein weiteres Tor auf die Ribnitzer Straße. Netto, Kik, daneben ein farbloser Flachbau, dessen Glasfassade mit Sichtschutz abgeklebt ist. Ein paar Türen sind in der Fassade, über einer steckt ein Würfel. Der Würfel ist orangefarben, die Aufschrift sehr kunstvoll. „Voltage“ steht darauf. Die Tür ist verschlossen. Wenn man das Gesicht an das Glas drückt, kann man einen Gang erkennen, der ins dunkle Nichts führt, an der Seite eine Getränkekarte. Der Liter Wodka Parliament kostet siebzig Euro, die gleiche Menge an Wodka Alpha Nobel achtzig. Mögliche Spuren russischen Lebens?

Gegenüber vom „Voltage“ steht Mandy’s Currybude, die wirklich so heißt. Ja, sagt die Bedienung, sie habe von der, Verzeihung, Russendisco gehört. Aber was genau da los sei, wisse sie nicht. „Da fragen Sie lieber eins weiter.“ Eins weiter ist Aladin’s Imbiss, der auch wirklich so heißt. Dort stehen ein paar Männer in Handwerkerhosen um einen Metalltisch herum. Der Anzahl der Tattoos nach zu urteilen, müssen es echte Hohenschönhausener sein. Echte Berliner sind es auf jeden Fall. Auf dem Tisch stehen Berliner Kindl, Berliner Pilsner und Pfefferminzlikör.

Jens, Falk und Michaela, die einzige Frau hier, treffen sich regelmäßig auf ein Feierabendbier bei Aladin. Sie haben alle einen Großteil ihrer jeweils 46 Lebensjahre in Hohenschönhausen verbracht. Jens, zum Beispiel, kurze Haare, silberner Ohrring, mächtiger Bauch und eine noch mächtigere Stimme. 19 Jahre lebt er in dem Stadtteil. Vor sieben Jahren saß er zum letzten Mal im „Voltage“, als die russische Discothek noch eine deutsche Kneipe war. „Jetzt kommen da bloß noch Russen rein.“ Aber die seien nur am Sonnabend da. Grübeln. „Vielleicht gibt es welche im Nachbarschaftshaus. Ist nur paar Hundert Meter von hier“, sagt Falk.

Er ist vor sechs Jahren aus dem Arbeitsexil zurückgekehrt. Rockerschnauzer, schulterfreie Weste. Nachbarschaftshaus? „War früher mal eine Realschule“, sagt Michaela, seit 27 Jahren in Hohenschönhausen lebhaft. „Aber dann gab es einen Geburtenknick und jetzt sind Vereine und Veranstaltungen drin.“ „Na ja, über wenig Kinder können wir uns nicht mehr beklagen“, brummt Falk. Zustimmendes Nicken am Tisch. Er zeigt hinter sich. „Da wurde ein Kletterberg gebaut und ein Kinderland.“

„Ich will nie mehr weg“

Und dann redet er über seinen Stadtteil und was da gerade passiert. Über den Kinder-Boom, über Ferienwohnungen, über die Zugezogenen aus aller Welt. Mit jedem Satz klingt Hohenschönhausen etwas mehr nach Prenzlauer Berg. Nur, dass es in Prenzlauer Berg keine Menschen mehr wie Falk gibt. Falk, der vor dem Mauerfall die großen Städte im Osten bereiste und nach dem Mauerfall die im Westen. Besichtigen, feiern, Leute kennenlernen, einen Schlafplatz suchen und dann per Fußball-Fanbus zurück. Er ließ sich durch das Nachtleben in Hamburg treiben und stand enttäuscht vor verschlossenen Bars in Frankfurt und München. Er schlief auf Parkbänken und in Parks und ging am Montag wieder zur Arbeit, auf irgendeine Baustelle in der schwäbischen Provinz. So ging das Jahre lang.

Jetzt ist er zurück. „Ich will nie mehr weg“, sagt Falk. „Ich auch nicht“, ruft Jens. „Nur früher wollte er mal“, sagt Michaela. Falk lächelt. „Berlin ist geil und in Hohenschönhausen, da hast du alles. Super Anbindung zur Küste und Innenstadt, Einkaufsmöglichkeiten und mit dem Malchower See ein Naturschutzgebiet um die Ecke.“ Er blickt in die Runde. „Hier will keiner weg.“

Auf Falks linke Schulter ist eine Faust tätowiert, die eine Kette zerreißt. „Free“ steht darüber. Es ist ein Tattoo, aber bei ihm wirkt es nicht prollig. Weil Falk genau so lebt, wie es das Tattoo verkündet: frei. Das Tattoo ist ein bisschen wie Hohenschönhausen. Äußerlich betrachtet so unmöglich, dass man nur das Schlimmste erwartet. Doch wenn man hinter die Fassade blickt, erkennt man die Schönheit – von Stadtteil und Mensch. Was nur funktioniert, wenn man bereit ist, sich einzulassen, Vorurteile zu überwinden. Und das Glück hat, dass sich die Gegenseite auch öffnet. Hohenschönhausen und seine Bewohner bekommen keine Bewunderung von außen – und sie legen auch keinen Wert drauf. Unabhängigkeit nennt man das.

Vor dem Nachbarschaftshaus verkündet ein Schild: „Willkommen im Ostseeviertel – offen für alle.“ Prerower Platz, Ahrenshooper Straße, Warnemünder Straße. Das wohl hässlichste Stück Berlin wurde nach den schönsten Badeorten an der Küste benannt. Ein Garten mit Spielplatz liegt vor dem Gebäude, eine Tafel am Eingang informiert über Vereine und Aktivitäten. Russen sind auch hier nicht zu sehen. Dafür ist es Silke Tews, eine große Frau mit einer Leinenhose, die flattert, wenn Silke Tews durch die Gänge eilt. Silke Tews arbeitet als Projektkoordinatorin in dem Nachbarschaftshaus. Wie ist das hier mit der russischen Gemeinde? Wo sind diese Menschen? Sind es viele? Silke Tews sagt: „Ja, es gibt viele Spätaussiedler in dem Wohngebiet. Wir haben mal eine russische Teestunde angeboten.“

Die Frau mit dem Wischmob

Dann redet sie über die Probleme, die immer auftauchen, wenn Menschen verpflanzt werden, wenn sie in der Hoffnung auf ein besseres Leben ihre Heimat aufgeben. Da gibt es die großen Fragen: Welche Regeln müssen befolgt werden, damit das neue Leben gelingt? Wie viel Eigeninitiative dürfen Helfer fordern? Und kleinere Fragen, wie: Ist ein Treffen für Integration gescheitert, wenn die Menschen nur in ihrer eigenen Sprache reden?

Die russische Teestunde existiert nicht mehr. Es gibt nur noch ein Mal in der Woche ein Beratungsangebot für Alltagsprobleme. Wenn es so viele Angebote gibt und Russen und Probleme, und diese Menschen trotzdem unsichtbar bleiben – sind sie dann vielleicht der Gesellschaft verloren gegangen?

Auf dem Weg zurück zum Bus 197. Vorbei am „Voltage“ und dem Innenhof und den Klötzen auf der Zingster Straße. Ein letzter kurzer Zwischenstopp in der Toilette im Einkaufszentrum Lindencenter und dann – hektisches Kramen nach ein paar Cent. „Ich habe Zeit“, sagt die Toilettenfrau. Peinliches Schweigen. Der Versuch, die Stille zu füllen: Wo trifft sich hier die russische Gemeinde? Die Frau blickt auf. „Sie suchen die Russen? Da hab ich eine!“ Sie reißt eine graue Tür auf. Die Frau brüllt: „Hallo, komm her!“ Keine Antwort. „Hallo, du sollst herkommen!“ Sie geht zwei Schritte in den Flur. „Komm mal raus!“

Plötzlich öffnet sich die Tür zur Damentoilette, ein Wägelchen mit Wischmob rollt auf den Gang. Hinter dem Wägelchen taucht eine kleine, rundliche Frau auf. Sie trägt Putzhandschuhe und ein Lächeln im Gesicht. „Elisabeth kann sagen, wo die Russen sind!“, sagt die Toilettenfrau strahlend. „Aber Marianna“, sagt Elisabeth, „in unserem Haus sind wir die einzige russische Familie.“ Dann zählt sie auf: Eltern, zwei Schwestern, zwei Töchter und vier Enkel. „Die ganze Sippe“, sagt Elisabeth. „Die kommen immer in Rudeln“, kreischt Marianna.

Anfang statt Ende

Elisabeth ist Mitte fünfzig, seit dreizehn Jahren lebt sie in Hohenschönhausen. Wenn sie deutsch spricht, legt sie ihre Worte sorgfältig hintereinander. Ihre Sätze passen dann zu dem blütenweißen Hemd, den gezupften Augenbrauen und den akkuraten kurzen braunen Haaren. Woher sie stammt? „Aus Kasachstan, aus Petropawlowsk. Wir sind aber Russen, deutsche Russen, nur die dürfen nach Deutschland.“ Wie findet sie Deutschland? „Wunderbar vom ersten Tag an. Die Menschen waren so nett.“ Eigentlich fand sie es auch in Kasachstan schön. Sie ist ausgebildete Lebensmitteltechnologin, arbeitete als Erzieherin. Dann kamen die Neunziger. „Und alles war kaputt.“ In Petropawlowsk, einer Stadt mit fast 200.000 Einwohnern, gab es nur noch ein Geschäft, das Brot verkaufte. Kindernahrung gab es überhaupt nicht. Meist aßen sie Gemüse aus dem eigenen Garten. „Ich habe überlebt“, sagt Elisabeth.

In Deutschland arbeitet sie seit ein paar Jahren als Putzfrau. Sechs Tage die Woche für etwa tausend Euro. „Und alle Geschäfte sind voll. Es ist das Paradies. Ich war nie mehr in Kasachstan.“ Marianna schaut sie an. „Aber vermisst du nicht die Datschen und die Strohdächer und die Pferde und die Hunde?“ Elisabeth lacht. „Petropawlowsk ist eine Stadt mit Tram und Bussen! Aber, ganz ehrlich, ich will nirgendwo lieber sein als in Hohenschönhausen.“

Hat sie wirklich gar keine Sehnsucht? Sie schüttelt den Kopf. „Hier fühle ich mich zu Hause. Es sieht ja auch genauso aus wie in Petropawlowsk.“

Manchmal kann eine Endstation auch ein Anfang sein.