Berlin - Der Himmel ist nicht betoniert. Aber alles, was zwischen Himmel und Erde liegt. Auf der linken Seite drängen sich Plattenbauten, auf der rechten Seite drängen sich Plattenbauten, und in der Mitte zieht sich eine vierspurige Straße hindurch. Schnurgerade, natürlich. Vielleicht war am Ende kein Beton mehr für den Himmel übrig. Vielleicht brauchten die DDR-Planer den ganzen Beton, den sie kriegen konnten, um hier, am östlichsten Rande Berlins, diesen Stadtteil aus dem Boden zu stampfen: Hohenschönhausen.

30.000 Wohnungen, erbaut zwischen 1984 und 1989. Eines der größten Bauprojekte der DDR. Und eines der letzten. Begehrt als Wohnraum, bis die Mauer fiel. Danach verschmäht vom hippen Berlin. Heute Teil des Bezirks Lichtenberg und eine dieser Ecken, in die man nur fährt, wenn man dort wohnt. Oder dorthin auf die Suche geht.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.