Es ist schon seltsam, während die Menschheit sich fragt, wohin bloß mit all dem CO2 , speichert die Natur es seit Jahrmillionen. Alle wissen es und reden auch darüber, wenn es um den Schutz der Regenwälder geht. Weniger wird darüber nachgedacht, dass nicht nur Bäume, sondern aus ihnen gebaute Häuser das klimaschädliche Gas über Generationen binden. In Deutschland wird derzeit mehr Holz verbrannt als verarbeitet. Dabei bietet es als Baustoff eine Reihe von Vorteilen, die Architekten gerade neu entdecken. Tom Kaden zum Beispiel, der über seine Vorliebe für modulares Bauen zum Holzbau kam. Und zwar ganz ohne Blockhütten-Romantik: „Für mich ist Holz erst einmal Bauphysik“, sagt er. „Es wächst nach. Es ist leicht. Ich kann aus ihm Teile vorfabrizieren. Anders als Stahlbeton reflektiert es unsere Körperwärme. Es dämmt besser, die Konstruktionen sind daher sehr viel schlanker.“

Brachialer Fortschrittsglauben

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.