Berlin - Es muss ein großartiger Raum gewesen sein, diese Schlosskapelle, die nach den Plänen Friedrich August Stülers über dem Westportal des Berliner Schlosses 1854 eingeweiht wurde. Ein achteckiger Unterbau über dem großen achteckigen Saal, in dem 600 Menschen zu Gottesdiensten des königlichen Hauses sitzen konnten. Kostbar waren die Wände verkleidet, das Fensterband schien die Kuppel geradezu schweben zu lassen, außen strahlte sie golden und weithin sichtbar. 1950 wurden auf Befehl der SED auch die Reste dieser architektonischen Kostbarkeit gesprengt.

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