Berlin - Das ist doch Erpressung! So denken viele Menschen, wenn sie vom Hungerstreik am Reichstag lesen, mit dem Klima-Aktivisten seit drei Wochen die Kanzlerkandidaten Olaf Scholz (SPD), Annalena Baerbock (Grüne) und Armin Laschet (CDU) zum Gespräch bringen oder eher: zwingen wollen. Falls ein Ultimatum am Donnerstag verstreiche, würden einige Hungernden auch das Trinken verweigern, teilt die Gruppe am Montag mit, weitere Personen würden zudem hungern. Dehydrierung ließe sich nur Tage aushalten, keine Wochen wie Nicht-Essen. Eine Drohung, die Krankenhausaufenthalte und sogar Lebensgefahr zumindest nicht ausschließt. Die Kandidaten gehen bisher nicht darauf ein; sie bieten, wenn überhaupt, Einzelgespräche nach der Wahl an.

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