Berlin wollte dieses Gesetz nicht, lange leistete das Land Widerstand. Doch der Bund ignorierte den Einspruch, deswegen gilt seit dem 1. Juli das Prostituiertenschutzgesetz. Es soll verhindern, dass Sexarbeiter in Deutschland ausgebeutet oder unter Zwang gesetzt werden – und könnte sie doch weiter in die Illegalität treiben, sagen kritische Stimmen.

Hinter vorgehaltener Hand sind sie nach wie vor aus Senatskreisen zu hören. Da mag es fast ein wenig wie Sabotage erscheinen, wie langsam und unstrukturiert Verwaltungen und Bezirke das Gesetz umsetzen. Doch damit verstärken die Behörden unfreiwillig den befürchteten Effekt.

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