Berlin - Er galt lange Zeit als der schlimmste Massenmörder Deutschlands: Bruno Lüdke. Doch es ist belegt, dass der geistig behinderte Mann nicht einen der mehr als 50 Morde begangen hat, die ihm die Nazis zur Last legten. Am nächsten Sonnabend erfährt Lüdke, der 1944 ermordet wurde, eine späte Rehabilitation – für ihn wird in Köpenick, wo er aufgewachsen ist, ein Stolperstein verlegt. Initiiert hat diesen Stein der Schauspieler Mario Adorf, der 1957 mit der Figur des Bruno Lüdke im Film „Nachts, wenn der Teufel kam“ seinen Weltruhm begründete. Im Gespräch mit der Berliner Zeitung erklärt der 90-Jährige, warum ihm dieser Stein so wichtig ist.

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