Berlin - Um der Drogenkriminalität im Görlitzer Park Herr zu werden, ist schon alles Mögliche versucht worden: von einer Null-Toleranz-Strategie bis zur völligen Tolerierung von Dealern. Jetzt gibt es eine neue Idee. Nachts soll der Park geschlossen werden.

Innenstaatssekretär Torsten Akmann (SPD) hofft, auf diese Weise dem Drogenhandel und der Gewaltkriminalität zu begegnen. „Das wäre eine gute Lösung, die man erwägen muss“, sagte Akmann am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Dazu müsste eine bessere Umzäunung installiert und die Eingänge mit Türen versehen werden. Vorbild könnte laut Akmann das Tempelhofer Feld sein, dessen Eingänge ab 22 Uhr geschlossen werden. Dort habe man gute Erfahrungen gemacht. Akmann folgt mit seinem Vorschlag einer Empfehlung der Polizisten vor Ort. Abends würden im Görlitzer Park die meisten Straftaten verübt. Durch eine Schließung gäbe es weniger Tatgelegenheiten.

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