Dass der Bau von Autobahnen durch die Innenstädte Nordamerikas und Europas, inzwischen auch Chinas, im Allgemeinen gigantische Raumreserven beansprucht, zeigt jedes Luftfoto, jeder Stadtplan. Und dass im Speziellen die Autobahnbrücke über den Berliner Breitenbachplatz, dieses Idyll reformhistoristischer Stadtplanung des frühen 20. Jahrhunderts, eine städtebauliche Sünde war, ist seit langem unumstritten. Sogar die CDU, die sich in Berlin sonst oft als eiserne Verteidigerin der Autofahrerfreiheit inszenierte, hat schon in den Programmen zur vergangenen Wahl den Abbruch des Monstrums gefordert, Grüne, SPD oder Die Linke desgleichen. Doch geschehen ist bisher nichts, auch deswegen, weil ungeklärt war, was mit den Strecken der A 104 seitlich der Brücke bei deren Abbruch geschehen soll.

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