Berlin - Alles schon mal da gewesen: So lässt sich das, was am Dienstag vorgestellt wurde, zusammenfassen. Vier staatliche Bahnunternehmen haben vereinbart, dass frühere Nachtzug-Verbindungen in neuer Form wieder eingerichtet werden. Auch Berlin steht auf dem Plan. So soll der neue Nightjet nach Brüssel und Paris im Dezember 2023 ins Rollen kommen, hieß es. „Unser Ziel ist: mit der Bahn besser durch Europa“, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Ein Konzept aus seinem Ministerium schlägt weitere Nachtzug-Routen vor. Auch der Berliner Senat hat das Thema entdeckt.

„Das ist ein guter Tag für das Klima, unsere Kunden und das Zusammenwachsen Europas“, sagte Richard Lutz, Chef der Deutschen Bahn (DB). „Der Nachtzug ist in vielen Fällen die klimafreundliche Alternative zu Kurzstreckenflügen und zum Auto“, betonte Leonore Gewessler, Klimaschutzministerin in Österreich. Um weitere Alternativen zum Flugzeug und zum Auto anbieten zu können, wurde auf Anregung der Politik eine Kooperation für mehr Nachtzüge besiegelt. Partner sind die DB, die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), die Schweizerischen Bundesbahnen sowie die französische SNCF.

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