Berlin - Sie fahren elektrisch auf zwei Rädern, sind flink – und in Berlin immer öfter in Kollisionen verwickelt. Im ersten Halbjahr 2021 nahm die Berliner Polizei dreimal so viele Unfälle mit E-Scootern auf wie im ersten Halbjahr 2020. In ähnlichem Maße stieg die Zahl der Menschen, die bei solchen Zusammenstößen verletzt wurden. Das geht aus offiziellen Zahlen hervor, die auf Anfrage der Berliner Zeitung von der Polizei übermittelt wurden. „E-Scooter sind sehr instabil und die Benutzer regellos und rücksichtslos. Berlins Behörden haben vor ihnen faktisch resigniert“, sagte Roland Stimpel, Sprecher des Fachverbands Fußverkehr Deutschland (FUSS).

„Vom 1. Januar bis 30. Juni 2021 wurden in Berlin 223 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Elektrokleinstfahrzeugen polizeilich registriert“, teilte eine Polizeisprecherin mit. „Dabei sind 21 Personen schwer und 136 leicht verletzt worden.“ Der Vergleich mit demselben Zeitraum des vergangenen Jahres ergibt einen Anstieg: Vom 1. Januar bis 30. Juni 2020 nahm die Polizei 76 Unfälle auf, an denen Fahrzeuge dieser Art beteiligt waren. Ein Mensch wurde tödlich verletzt. Neun trugen schwere, 49 leichte Verletzungen davon.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.