Martin-Gropius-Bau

1881 wurde das Gebäude als königliches Kunstgewerbemuseum eröffnet – errichtet nach Plänen von Martin Gropius, einem Großonkel von Walter Gropius, und Heino Schmieden. 1945 wurde das Haus schwer beschädigt und 1981 nach mehrjährigem Wiederaufbau neu eröffnet. 2001 übernahm der Bund die Trägerschaft des Hauses, die Berliner Festspiele wurden mit dem Betrieb betraut. Jetzt will der Bund Eigentümer werden. Auch die Akademie der Künste (Foto s. oben) ist im Gespräch.

Flughafen Tegel

Das Areal ist 495 Hektar groß. Berlin besitzt 170 Hektar, dem Bund gehören die übrigen 325 Hektar. Berlin will jetzt alle Flächen erwerben, um das Areal aus einer Hand gestalten zu können. Geplant ist, dass der Flugbetrieb in Tegel ein halbes Jahr nach der Eröffnung des neuen Großflughafens BER eingestellt wird. Danach soll in Tegel ein Forschungs- und Technologiepark sowie ein Stadtquartier mit 5000 Wohnungen entstehen.

Haus der Statistik

Das 1968 bis 1970 errichtete Gebäude beherbergte zu DDR-Zeiten die Zentralverwaltung für Statistik. Seit Jahren steht das bundeseigene Gebäude in bester Lage leer und verfällt. Nun will das Land Berlin die Immobilie erwerben. Aus Sicht der Berliner Immobilien Managementgesellschaft  eignet sich das Haus als Behördenstandort. Eine Künstlerinitiative möchte das Gebäude  gerne zu einem Wohn- und Arbeitsort für Flüchtlinge machen und Ateliers für Künstler einrichten.

Bundes-Wohnungen

Der Bund hat noch rund 5200 Wohnungen in Berlin. 4500 davon will der Senat erwerben. Sie sollen an die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen übertragen werden und dazu dienen, den Anteil der Wohnungen in Landesbesitz zu erhöhen. Der Senat will damit mietpreisdämpfend wirken. Viele der bundeseigenen Wohnungen waren früher im Besitz der Alliierten, wie die Siedlung Cité Foch in Reinickendorf (Foto), die noch immer den alten Namen trägt, die sie von den Franzosen bekam.