HennigsdorfEin internes Schreiben eines Pflegedienstes in Hennigsdorf (Brandenburg), das auch der Berliner Zeitung zugespielt wurde, sorgt in den sozialen Netzwerken für Furore. Grund ist, dass der Geschäftsführer in Verbindung mit seinen Neujahrswünschen für die Belegschaft ankündigt, dass arbeitsrechtliche Konsequenzen für Mitarbeiter möglich seien, die sich nicht impfen ließen. Seine juristisch delikate Botschaft ist nun ohne seine Zustimmung an die Öffentlichkeit gelangt.

Ungeimpfte Beschäftigte bedeuteten eine Gesundheitsgefahr für die Kunden, so hieß es in dem Schreiben des Geschäftsführers Herbert Weiss, das auch der Berliner Zeitung vorliegt. Auslöser für das Schriftstück vom 6. Januar war offenbar eine Umfrage zur Impfbereitschaft unter dem Pflegepersonal. „Die Rückmeldungen fielen zum Teil enttäuschend aus“, teilte der Verfasser in seinem Schreiben mit. Natürlich bestehe keine Pflicht zur Impfung, betonte er. Gleichzeitig habe man aber eine Sorgfaltspflicht gegenüber den Kunden zu erfüllen, die es verhindere, Personal, welches nicht die Möglichkeit einer Schutzimpfung nutze, einzusetzen.

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