Berlin - Sie ist ein Symbol im Kampf gegen den Terror. Die Lufthansa-Maschine „Landshut“, die im Oktober 1977 mit 91 Passagieren an Bord von palästinensischen Terroristen entführt wurde, um in Deutschland inhaftierte Mitglieder der Roten-Armee-Fraktion (RAF) freizupressen. Nach einem Irrflug von fünf Tagen, bei dem der „Landshut“-Kapitän Jürgen Schumann erschossen wurde, stürmte die Spezialeinheit GSG 9 im somalischen Mogadischu den Flieger, befreite die Geiseln. Die Bundesregierung plant bereits seit drei Jahren, das Wrack der „Landshut“ als musealen Gedenkort einzurichten, um an die Ereignisse vor 43 Jahren zu erinnern. Umgesetzt wurde bisher nichts. Stattdessen wird heftig debattiert und gestritten, wo die Maschine nun stehen soll. Möglicherweise könnte sie in Tempelhof landen. Denn der ehemalige Flughafen wird als Standort für die „Landshut“ geprüft.

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