Berlin - 1400 Meter lang, 140 Häuser und rund 4000 Bewohner: Die Emser Straße zwischen den U-Bahnstationen Neukölln und Hermannstraße steht sinnbildlich für die bunte Vielfalt unterschiedlicher sozio-ökonomischer Berliner Milieus. Hier leben Rentner, Studierende und Großfamilien aus allen erdenklichen Schichten. Alle mit ganz eigenen Biografien im Gepäck und verschiedenen Lebensstilen im Blick.

Eine schützenswertes Soziotop, das trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Mannigfaltigkeit zwischen Freiheit und Ignoranz gratwandelt. So läuft das lebendige Miteinander stets Gefahr, durch großstädtische Unverbindlichkeit zu einem anonymen Nebeneinder zersetzt zu werden. Da ist es nicht ungewöhnlich, dass die Bewohner jahrelang in ihrem Haus leben, ohne den Nachbarn jemals begegnet zu sein. Fotografin Jenny Fitz will mit ihrer Porträtserie „Emser Köpfe“ bewirken, dass sich die Menschen, die in der Emser Straße leben, kennenlernen und so ein neues Miteinander entsteht.

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