Ein SUV parkt in Berlin. Noch werden für ein so großes Auto dieselben Parkgebühren fällig wie für ein kleines. Aber das soll sich ändern, sagen die Grünen.
Foto: Imago Images/ R. Price

BerlinEgal, ob es sich um einen Kleinwagen oder um eine mächtige Limousine handelt – noch werden für alle Autos dieselben Parkgebühren fällig. Unterschiede werden nicht gemacht. Bei den Berliner Grünen wird allerdings darüber diskutiert, ob sich das nicht ändern sollte. Auf dem Tisch liegt ein Vorschlag, der darauf hinausläuft, dass die Anwohnerparkvignette für SUV sowie für andere große und schwere Pkw künftig viel teurer sein soll als für kleine Fahrzeuge. „Wir schlagen eine Spreizung der Gebühren zwischen 80 und 500 Euro pro Jahr vor, gestaffelt nach Größe und Gewicht des Fahrzeugs“, so steht es in einer Resolution, die von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Mobilität der Berliner Grünen am Mittwochabend einstimmig verabschiedet wurde. Zum Vergleich: Derzeit zahlen Anwohner für eine Parkberechtigung lediglich 10,20 Euro pro Jahr.

Mit den Gebühren fürs Kurzzeitparken soll es noch in diesem Jahr in Berlin losgehen. Wie berichtet hat Verkehrssenatorin Regine Günther zu dem Thema eine Vorlage in den Senat eingebracht. „Sie sieht vor, die Spanne von einem bis drei Euro auf zwei bis vier Euro pro Stunde zu erhöhen“, sagte Dorothee Winden, Sprecherin der Grünen-Politikerin.

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