Berlin - Mit dem Corona-Lockdown hat die häusliche Gewalt hinter den Wohnungstüren vermutlich zugenommen. Allerdings weichen die Statistiken der Polizei und die Erfahrungen von Hilfsorganisationen voneinander ab. Einen Zusammenhang zwischen dem Lockdown im Frühjahr und der jetzigen „Lockdown light“ und mehr häuslicher Gewalt kann zumindest die Polizei zurzeit noch nicht feststellen.

Im November gebe es im Unterschied zum Frühjahr „eine etwas geringere Belastung der familiären Situation“, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Seine Verwaltung verglich die – angezeigten und damit bekannt gewordenen - Fälle von Partnerschafts- oder familiärer Gewalt: Ab dem 26. Oktober, der letzten Woche vor den aktuellen Corona-Einschränkungen, und der Woche danach zählte die Berliner Polizei gleich viele Fälle – nämlich jeweils 274.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.