Berlin - In Kreuzberg und in Mitte am Alexanderplatz sollen neue Hochhäuser mit verschiedenen Wohnformen entstehen. Die Konzepte wurde am Montag im den Senat beratenden Baukollegium diskutiert.

„WoHo“ ist der Name des Konzepts für Kreuzberg, das der Projektentwickler UTB vorgelegt und mit einem Entwurf des Architekturbüros GMP unterlegt hat. Es zeigt ein Haus mit Terrassen in verschiedenen Ebenen, sogenannten Begegnungszonen. UTB will den etwa 30 Stockwerke hohen Turm an der Schöneberger Straße errichten. Er soll – unter anderem zur Querfinanzierung – Eigentumswohnungen, frei finanzierte, genossenschaftliche und geförderte Wohnungen vereinen. Ergänzt werden soll das Angebot mit Wohnungen für soziale Träger, Ateliers, gegebenenfalls mit einer „Kiezkantine“ oder einer Kita.

Komplex neben dem Park-Inn-Hotel

Das zweite Projekt ist planerisch schon weiter. Es geht um einen 130 Meter hohen Turm samt Sockelgebäude, den das französische Unternehmen Covivio am Alexanderplatz bauen will. Der Komplex neben dem Park-Inn-Hotel soll vor allem Büros und Geschäfte beherbergen, aber auch zu einem guten Sechstel Wohnungen. Das Hochhaus, das Covivio bis 2023 fertigstellen will, weist eine architektonische Besonderheit auf: Es soll eine senkrechte Fuge erhalten, so dass der Eindruck zweier Wolkenkratzer entsteht.