Demos gegen Novelle des Infektionsschutzgesetzes in Berlin

  • Mehrere Demos im Bereich des Regierungsviertels haben sich am Mittwoch gegen die Novelle des Infektionsschutzgesetzes gerichtet. 
  • Rund 8000 Menschen protestierten am Vormittag auf der Straße des 17. Juni. Die Polizei erklärte die Demo um 12.22 Uhr wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln für beendet.
  • Mitglieder der „Querdenken“-Bewegung sollen von einem AfD-Abgeordneten in den Bundestag geschleust worden sein.
  • Vor dem Schloss Bellevue nahmen am Nachmittag rund 3000 Menschen an einer Kundgebung teil. Auch diese Veranstaltung löste die Polizei wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln auf.
  • Eine „Querdenken“-Demo hatte das Verwaltungsgericht verboten. Insgesamt durften vier Demonstrationen nicht stattfinden, weil davon auszugehen war, dass die Teilnehmer sich nicht an die Hygienevorschriften halten.

17.50 Uhr: „Hier ist weitgehend alles durch“, sagte eine Polizeisprecherin der Berliner Zeitung. Die Menschenmassen zerstreuen sich und lösen mehr und mehr auf. Polizisten werden weiterhin rund um das Brandenburger Tor, an der Straße des 17. Juni, im Tiergarten und am Schloss Bellevue im Einsatz sein, um das weitere Geschehen im Blick zu haben. „Die Einsatzkräfte schauen nun genau, was vor allem die größeren Gruppen machen“, erklärte die Sprecherin. 

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