Berlin - Die einstige AEG-Montagehalle für Großmaschinen an der Hussitenstraße in Berlin-Gesundbrunnen ist die Kinderstube für einen neuen Baustoff. Einen Beton, der – so hoffen die Bauingenieure – das Errichten vor allem von Wohnungen schneller, einfacher und billiger machen soll. Es ist deshalb nicht nur ein schönes Stück Industriearchitektur, an dem Wissenschaftler der Technischen Universität da zum Thema Zukunft des Bauens forschen. Denn die Baupreise und damit die Mieten schießen in Berlin durch die Decke, im Februar lagen sie beim Wohnungsneubau um sechs Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Infraleichtbeton heißt das Material, an dem Mike Schlaich und seine Mannschaft im „Fachgebiet Entwerfen und Konstruieren – Massivbau“ arbeiten. Der Wissenschaftliche Mitarbeiter Alexander Hückler demonstriert zunächst, was infraleicht bedeutet: Er legt einen Betonquader in einen wassergefüllten Eimer und: der schwimmt!

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