Berlin - Neriman T. steht inmitten weiterer Anwohner am Kottbusser Tor/Ecke Admiralstraße in Kreuzberg. Die Rentnerin geht an Krücken. "Ich lebe jetzt seit 36 Jahren hier in Kreuzberg, das ist meine Heimat", sagt sie. Sie ist Mieterin bei der GSW und teilt sich mit ihrer vierköpfigen Familie eine Drei-Zimmer-Wohnung im Kiez. "Nun brauche ich zwei Drittel meines Einkommens für die Miete, das restliche Drittel für Versicherungen, Strom und Festnetz." Sie sei kein Einzelfall, sagt Neriman T. "Fast jeder hier kann seine Miete kaum noch bezahlen, ob Krankenschwester oder Polizist. Ich habe Angst, nach so langer Zeit ausziehen zu müssen."

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