Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD)
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BerlinEine Äußerung von Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) zu andauernden Beschränkungen und Abstandsregelungen bis Ende des Jahres hat für Aufregung gesorgt und ist nachträglich von der Senatsinnenverwaltung etwas relativiert worden. «Weil jetzt alle über vermeintlich länger andauernde Beschränkungen sprechen. Das ist nicht geplant», twitterte die Senatsinnenverwaltung am Freitag wenige Stunden nach einem Interview Geisels im RBB-Inforadio über die Corona-Krise.

Dort hatte der Innensenator gesagt: «Das geht nicht endlos. Aber es wäre jetzt nicht seriös zu sagen, am 19. April ist alles zu Ende. Wir werden uns darauf einstellen müssen, dass wir zwar diesen Lockdown im Laufe des April, Mai dann sicherlich lockern müssen. Das wird wohl der Fall so sein. Aber die Beschränkungen, Abstandsregelungen, die Veränderung unserer Lebensgewohnheiten - ich fürchte, das wird uns das ganze Jahr über begleiten.» Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

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Dabei ging es Geisel wohl vor allem um Veränderungen bei der Einstellung und Lebensweise der Menschen und nicht um die drastischen aktuellen Abstandsregelungen. Bei Twitter schrieb seine Pressestelle: «Wir werden aber auch nach der Lockerung/Aufhebung des #lockdowns nicht so einfach zu unseren alten Lebensgewohnheiten zurückkehren können. Das Virus ist ja nicht weg.»

Wie erfolgreich die derzeitigen Maßnahmen seien und wie viel Lockerungen es demnächst wieder geben werde, könne erst Mitte April seriös beurteilt werden, sagte Geisel. «Im Mai wieder so weiterzumachen wie wir im Februar aufgehört haben, wünschen wir uns zwar alle, erscheint im Augenblick aber nicht realistisch - nicht bevor wir einen Impfstoff haben bzw. genügend Leute nach einer Infektion immunisiert sind.»

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