BERLIN - André Szatkowski würde der Insel am liebsten einen anderen Namen geben. „Insel der Jugend“, sagt er und verzieht das Gesicht. „Dieser Osttouch, das klingt so oll.“ Besser, sie hieße wieder Abteiinsel wie einst, wie Ende des 19. Jahrhunderts, als die Berliner noch am Ufer entlang flanierten, als wäre die Spree die Seine. Da war die Insel ein Ort des Vergnügens, war Symbol bürgerlichen Wohlstands, künstlich aufgeschüttet und Teil der größten Gewerbeausstellung, die die Welt je gesehen hatte. Ein – 1914 abgebranntes – Ausflugslokal im Stil einer schottischen Klosterruine gab ihr den Namen.

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