Vor zwei Jahren waren die Sozialämter und Aufnahmeheime noch nicht überfüllt, Alireza bekam ein Zimmer in einem Heim in Alt-Moabit und legte umgehend los. Weil die Zukunft ja nicht warte, wie er sagt. Noch im Iran hatte er Deutsch-Lehrbücher gekauft, er lernte schnell. Allerdings bekam seine Begeisterung für das neue Land schon bald einen Dämpfer, als er erfuhr, was er hier alles nicht darf. Studieren, eine Ausbildung machen, arbeiten gehen, alles das war für Flüchtlinge verboten. „Ich dachte, jetzt geht es los, aber gar nichts ging los“, sagt er.

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