Die Berliner Polizei hat eine neue Karte mit den Taschendiebstahl-Hotspots der Stadt der veröffentlicht. Im Mai schlugen Kriminelle demnach besonders häufig am Alexanderplatz zu. Auch am Kottbusser Tor, Checkpoint Charlie, Hermannplatz und im Görlitzer Park wurden wieder besonders viele Menschen beklaut.

Um sich besser vor Langfingern schützen zu können, veröffentlicht die Polizei auf ihrer Internetseite zudem wertvolle Tipps. Dort werden auch die verschiedenen Tricks der Taschendiebe detailliert beschrieben. Denn häufig arbeiten die Kriminellen in Teams und lenken ihre Opfer ab, um gefahrlos zuschlagen zu können.

Berlin wird sicherer

Die Zahl der Taschendiebstähle ist in den vergangenen Jahren spürbar zurück gegangen. Der Grund für den Rückgang sieht die Berliner Polizei in der verbesserten Zusammenarbeit zwischen, Bundespolizei, Justiz und den eigenen Beamten.

Früher galten die Taschendiebstähle als Bagatelldelikte. Heute  werden zunehmend Haftbefehle erlassen. Das schreckt so ab, dass vermehrt Banden von Taschendieben in andere deutsche Großstädte ziehen. (BLZ)