Berlin - Manchmal braucht man die gute alte Wiedervorlagemappe doch. Es ist schon fünf Jahre und drei Tage her, dass das ICC geschlossen wurde. Die Zeit ist vergangen, ohne dass Fortschritte in der Debatte um die Zukunft des gewaltigen Gebäudes erzielt wurden. Also wenn man den eigentlich aus ökologischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Gründen selbstverständlichen Beschluss, ihn nicht abzureißen, nicht schon als Fortschritt bewerten will. Inzwischen wurde das mächtige Gebäude für alle möglichen Nutzungen vorgeschlagen, etwa als Hotel oder neue Zentralbibliothek. Beides Funktionen, die unter anderem viel Licht und Fenster benötigen, die beim ICC nun wirklich nicht vorhanden sind. Dann brachte der Senat in seiner unergründlichen Allwissenheit hier Flüchtlinge unter.

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