Berlin - Ferienwohnungen sind bei Berlin-Urlaubern beliebt, doch der Senat versucht die Nutzung zu unterbinden, um die Touristen-Unterkünfte wieder als normale Wohnungen nutzen zu können. Das gelingt bislang jedoch nur begrenzt.

Deswegen versuchen die Behörden zunehmend, das Treiben mit Bußgeldern zu bekämpfen, und der Senat setzt auf Spitzendiplomatie. Unbemerkt von der Öffentlichkeit reiste der Chef der Senatskanzlei Björn Böhning zum Internetportal Airbnb in die USA. In San Francisco traf Böhning mit Chris Lehane zusammen, dem für Kommunikation zuständigen Vorstandsmitglied von Airbnb. Böhning bestätigte am Mittwoch die Reise. Er sagte, bei dem Treffen sei die Position des Senats deutlich gemacht worden. Im Klartext: Böhning hat dem führenden Vermittler von privaten Unterkünften gesagt, dass sich das Internetportal an die hiesigen Gesetze zu halten hat.

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