Adelheid Kuhlmey öffnet ihre Zimmertür. Daran klebt ein Schild mit der Aufschrift: Bitte nicht stören. Auf der Fensterbank steht ein Buddhakopf, sie selbst, feingliedrig und klein, trägt einen dunkelblauen, asymmetrisch geschnittenen Hosenanzug eines veganen Modelabels. Ihr gefällt die Verbindung des traditionellen Kimonos mit modernem Design. Was ihr nicht gefällt, ist ihr Gesicht auf Fotos. In ihr fast sechzig Jahre altes Gesicht zu blicken, sagt sie, sei schwer.

Frau Kuhlmey, was ist heutzutage eigentlich alt?

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