Etwa zur gleichen Zeit, als der Senat Monika Lüke zur neuen Beauftragten für Migration und Integration kürte, startete vor einem Jahr der Flüchtlingsmarsch nach Berlin. Unterstützt von Sympathisanten schlugen die Teilnehmer auf dem Kreuzberger Oranienplatz ein Protestcamp auf. Inzwischen ist die Zeltstadt eine Dauereinrichtung geworden. Das hält auch Monika Lüke nicht für akzeptabel. Als einzige offizielle Institution bietet sie regelmäßige Beratungen auf dem Oranienplatz an. Dort halten sich mittlerweile vor allem Flüchtlinge aus Schwarzafrika auf, für deren auch gesundheitlich schwierige Situation Lüke das Versagen der europäischen Flüchtlingspolitik verantwortlich macht. Um das Camp aufzulösen, drängt sie auf eine humanitäre Lösung.

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