Auch fast vier Monate nach dem Anschlag auf den Breitscheidplatz mit zwölf Toten wird immer klarer, dass der Attentäter den Sicherheitsbehörden in Berlin und Nordrhein-Westfalen, wo er sich häufig aufhielt, schon länger als Gefährder bekannt war. Jetzt sollen ein Untersuchungsausschuss in NRW und in Berlin ein vom Senat eingesetzter Ermittler klären, ob – und wenn ja – welche Fehler bei der Überwachung des späteren Attentäters gemacht wurden. Weitgehend unklar ist aber bis jetzt, wie sich Anis Amri radikalisiert hat. Hat er, wie so viele Attentäter vor ihm, das Internet als Inspirationsquelle für seinen Anschlag genutzt? Ist er möglicherweise von außen quasi gelenkt worden, als er am 19. Dezember den Lastwagen in den Weihnachtsmarkt steuerte?

Passend zur aktuellen Debatte, ist nun das Computerprogramm „eGlyph“ entwickelt worden, das das Internet von extremistischen Inhalten befreien soll. Die Präsentation in Berlin wurde unterstützt vom ehemaligen Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes (BND), August Hanning. Bei dieser Gelegenheit kritisierte Hanning die deutsche Einwanderungspolitik.

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