Berlin - Brandenburg ist das Bundesland mit den meisten Wölfen. Nach Zählung des Naturschutzbundes (Nabu) sind von den bundesweit 128 Rudeln derzeit 47 in dem Land ringsum Berlin heimisch. Auf Platz 2 ist Sachsen mit 28 Rudeln. Ein Rudel umfasst die Elterntiere und die Jungtiere der ersten zwei Jahre, also meist vier bis zehn Tiere. Nun beklagt der Brandenburger Jagdverband, dass die streng geschützten Raubtiere zu viele Nutztiere fressen.

Die Jäger beziehen sich dabei auf die dokumentierten Wolfsrisse des Jahres 2020, die vom Brandenburger Landesamt für Umwelt aktualisiert und veröffentlicht worden sind. In einer Mitteilung des Jagdverbandes heißt es nun: „Mit Schrecken stellt man hier fest, dass sich die Anzahl der Risse in nur einem Jahr von 417 auf 813 Tötungen nahezu verdoppelt hat; vor zehn Jahren waren es noch 86 Fälle.“

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