Auch der Suche: Mitarbeiter der Forstwirtschaft und Jäger suchen nach toten Wildschweinen in der Nähe von Schenkendöbern. Dort wurde das erste Wildschwein gefunden, das an der Afrikanischen Schweinepest gestorben ist.
Auch der Suche: Mitarbeiter der Forstwirtschaft und Jäger suchen nach toten Wildschweinen in der Nähe von Schenkendöbern. Dort wurde das erste Wildschwein gefunden, das an der Afrikanischen Schweinepest gestorben ist.
Foto: dpa/Fabian Sommer

Berlin - In Polen grassiert die Afrikanische Schweinepest (ASP) seit Monaten. Um zu verhindern, dass infizierte Wildschweine nach Deutschland kommen, wurde an der Grenze ein flacher Zaun gebaut. Doch der ist sehr lückenhaft, und so wurde am 10. September in Ostbrandenburg das erste Wildschwein in Deutschland gefunden, das an der tödlichen Tierseuche verendet ist. Rings um den Fundort wurde eine Sicherheitszone eingerichtet. Dort wurden inzwischen 20 ASP-Fälle nachgewiesen. Nach weiteren toten Schweinen wird mit Drohnen gesucht, aber auch mit Spürhunden und mit Wärmebildkameras an Hubschraubern. Dirk-Henner Wellershoff beklagt als Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg, dass einige Schutzmaßnahmen erst viel zu spät ergriffen wurden.

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