Der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt setzt sich in Berlin unverändert fort. Im Mai sank die Arbeitslosenquote nochmals und erreichte 8,1 Prozent, 0,3 Prozentpunkte weniger als im April und 0,8 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr.

156.786 Berliner waren nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit arbeitslos gemeldet, 3174 weniger als im April und 11.174 weniger als vor einem Jahr.

Auch in Brandenburg sinkt die Arbeitslosigkeit 

82.217 Frauen und Männer waren in Brandenburg erwerbslos gemeldet, 3569 weniger als im April und 8793 weniger als vor einem Jahr. Laut Bundesagentur für Arbeit erreichte die Arbeitslosenquote 6,2 Prozent. Das waren 0,3 Prozentpunkte weniger als im April und 0,7 Prozentpunkte weniger als im Mai 2017. Grund sei die starke wirtschaftliche Entwicklung. Unternehmen suchten unverändert Arbeitskräfte, erklärte die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg am Mittwoch.

„In Berlin und Brandenburg ist der Arbeitsmarkt in einer starken Verfassung“, sagte Direktionschef Bernd Becking. „Noch nie seit 1991 ist die Zahl der Arbeitslosen in beiden Ländern so niedrig gewesen wie jetzt im Mai 2018.“

Noch knapp 8000 Lehrstellen frei

Unternehmen suchten vor allem Fachkräfte, deshalb sei eine abgeschlossene Ausbildung so wichtig. Aktuell sind Becking zufolge in beiden Bundesländern noch knapp 8000 Lehrstellen frei.

Die Agentur zählt nicht jeden das arbeitslos, der gerade nicht erwerbstätig ist, darunter Menschen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie etwa Weiterbildungen und kurzzeitig Arbeitsunfähige. Rechnete man sie hinzu, fiele die Arbeitslosenzahl in Brandenburg um knapp 32.000 höher aus. In Berlin läge die Zahl um knapp 70.000 höher. (dpa)