Wer kann schon seine ganz persönliche Bilanz aus anderthalb Jahrzehnten in ein Schaubild fassen? Jochen Esser kann es. Er teilt am Dienstag eine Grafik aus, über der „Mein Lieblingsbild“ steht. Man sieht eine rote Fläche, die nach links immer schmaler wird; und eine blaue Fläche, die immer größer wird. Das rote sind die Schulden, die Berlin schon seit Jahren nicht mehr macht. Das Blaue sind die Einnahmen, die inzwischen – dank guter Konjunktur – reichlich fließen. „Das ist ein echter Gesundungsprozess“, sagt Jochen Esser, 64 Jahre alt, Haushälter der Grünen im Abgeordnetenhaus seit 1999, und blickt über die schmale Brille vorn auf seiner Nase in die Runde. Das ist der typische Esser-Blick, der sagen will: Und, habt ihr’s alle verstanden?

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