Eine Jogginghose kann hohe Wellen schlagen. In der vergangenen Woche ging es an dieser Stelle um das legere Beinkleid, das im Zuge der Corona-Pandemie mehr und mehr in den öffentlichen Alltag Einzug hält, also von der Couch den Weg in Supermärkte und auf Spaziergänge gefunden hat. Die Reaktionen waren überraschend vielfältig und zeugten vom Treffen einer emotionalen Ader. 

Die Bandbreite war erstaunlich, unter anderem kam der Vorwurf auf, ein Jogginghosen-kritisches Lagerfeld-Zitat sei ja wohl ein klarer Affront gegen den früheren Hertha-Keeper Gábor Király gewesen. Für die weniger Fußball-Affinen sei erklärt, dass der ungarische Torwart zwischen 1997 und 2004 für Hertha BSC spielte und seine graue Jogginghose in jener Zeit zum Kult wurde. Im Fanshop seines späteren Vereins 1860 München wurde die Trainingskleidung sogar als „Hose Kiraly“ verkauft. Allerdings ist gar nicht bekannt, ob Király das Kleidungsstück auch in seiner Freizeit öffentlich trug.  

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