„Querdenken“-Demonstranten berufen sich auf das Grundgesetz.
Foto: dpa/Christoph Soeder

Berlin - Der vergangene Sonnabend war für Jörg Reichel ein Arbeitstag. Statt sein freies Wochenende zu genießen, begab sich der Landesgeschäftsführer der Deutschen Journalisten Union (dju) als Beobachter zur Demonstration von Corona-Zweiflern und -Leugnern rund um die Straße des 17. Juni. Seine Mission war es herauszufinden, wie die Arbeit von Pressevertretern – und damit die von der Verfassung garantierte Pressefreiheit – während der Demo geschützt wurde.

Das Ergebnis seiner Beobachtungen ist ernüchternd: Demnach wurden Journalisten im Verlauf der Demonstration bedrängt und bedroht. Die Polizei schaute weitgehend hilflos zu.

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