Eine „grüne Brücke“ zwischen Ost und West, zwischen Prenzlauer Berg und Wedding, sollte die Max-Schmeling-Halle sein. Einst verlief dort die Mauer. Das Hallendach liegt zu zwei Dritteln unter Erde und Gras. Die Hänge der Halle und des angrenzenden Jahn-Stadions machen den Mauerpark zum Abenteuerspielplatz, das Gelände zu einer grünen Oase. Dazu passt, dass es vor der Halle keine Parkplätze gibt. Nur Erstbesucher oder Hartgesottene quälen sich mit dem Auto durchs dichte Wohngebiet.

Das Konzept der Max-Schmeling-Halle, ursprünglich als Boxhalle geplant, klingt bis heute modern und sehr berlinisch, die Anti-Auto-Politik inklusive. Dabei ist die Halle 20 Jahre alt. Benannt wurde sie vom Senat nach dem Boxer Max Schmeling. Dieser winkte auch bei der Eröffnungsfeier am 14. Dezember 1996 ins Publikum. Damals war durchaus nicht ausgemacht, welche Erfolgsgeschichte der Neubau schreiben würde – ein paar Wochen später begann der Betrieb. Schmeling selbst starb 2005.

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