Berlin - Elegant sieht es nicht aus, wie sich Abdullah Sa* über das Eis bewegt. Statt mit seinen Schlittschuhen zu gleiten, stolpert er voran. Die Jugendlichen im Stadion Neukölln drehen Pirouetten und jagen hintereinander her; Sa lässt es lieber langsam angehen. Sa und die Eisbahn, man muss sich nicht besonders anstrengen, um darin ein Symbol zu sehen. Seit sechs Wochen ist er in Berlin. Seine Heimat Syrien hat er vor über zwei Jahren verlassen. Der 24-Jährige ist vor Krieg und Zerstörung geflohen. Und jetzt befindet er sich in Deutschland auf dem glatten Eis, und weiß noch nicht ganz genau, wie man sich hier bewegen muss, um nicht hinzufallen. Glücklicherweise hält eine junge Frau seinen Arm: Rebecca de Vries kennt Sa seit seiner Ankunft in Berlin. Seitdem wohnen sie zusammen in einer Wohngemeinschaft.

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