Christian Richard, Richter am Verwaltungsgericht, wird vermutlich Millionen verteilen und damit höchstwahrscheinlich doch niemanden wirklich glücklich machen: Vor dem Verwaltungsgericht streiten sich derzeit die Jüdische Gemeinde und das Land Berlin, ein Urteil wird am Montag verkündet.

Es geht um viel Geld und darüber hinaus auch um die Frage, wie jüdisches Leben in dieser Stadt in Zukunft vom Staat unterstützt werden soll. Das Land würde gern die Höhe der finanziellen Förderung wie bei anderen Subventionsempfängern stärker kontrollieren. Geld soll nach der Landeshaushaltsordnung fließen – und zwar nur dann, wenn die Ausgaben anerkannt, begründet und belegt werden können. Die jüdische Gemeinde argumentiert mit der Glaubensfreiheit, möchte mehr Geld und keine Kontrolle von außen. Das ist der Spannungsbogen.

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