Berlin - Frauen sind besonders betroffen, auch Kinder werden in Berlin vermehrt zu Opfern häuslicher Gewalt. Insgesamt gibt es aus Sicht der Gewaltschutzambulanz im Corona-Jahr 2020 mehr Betroffene als noch ein Jahr zuvor. So bedrückend lassen sich die Entwicklungen zu häuslicher Gewalt im Lockdown zusammenfassen. Zur digitalen Pressekonferenz hatte die Senatsverwaltung für Justiz am Mittwoch geladen, Senator Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen) und die stellvertretende Leiterin der Gewaltschutzambulanz der Charité, Saskia Etzold, blickten gemeinsam auf das Lockdown-Jahr zurück.

Hauptaufgabe der 2014 gegründeten Gewaltschutzambulanz ist, vorerst ohne Kontakt zu Polizei oder anderen Strafverfolgungsbehörden, Betroffene zu untersuchen, Verletzungen rechtsmedizinisch zu dokumentieren und so für ein mögliches späteres Strafverfahren gerichtsfest zu machen. In besonderen Fällen bietet sie außerdem eine zusätzliche Beratung an.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.